Dienstag, 9. September 2014

18.Tag | Ausflug zum Kap

Der Tag beginnt heute mit einem Blick auf den ausnahmsweise mal wolkenfreien Tafelberg. Nach dem Frühstück werden wir dann mit zwei Kleinbussen und Anhängern beladen mit Fahrrädern von Guide Bianca abgeholt, um einen Ausflug zum Kap der Guten Hoffnung zu machen. Auf dem Weg machen wir wieder einige Zwischenstopps, u.a.: im Hafen von Hout Bay, wo einige eine Bootstour zu den Robben machen; in Simons Town am Boulders Beach, wo wir hunderte Pinguine beobachten können und schließlich noch am Eingang des Cape of Good Hope Nature Reserve für ein kleines Mittagspicknick.





Anschließend schnappen wir uns die Räder und fahren eine steile Straße hinab zum Kap der Guten Hoffnung. Es heißt übrigens so, weil Bartolomeu Dias 1487/1488 seinem portugisischem König nach seiner Expedition bis hierhin berichtete, dass er die Südspitze Afrikas erreicht habe und guter Hoffnung sei, den Seeweg nach Indien gefunden zu haben. Umrundet man aber das Kap landet man zunächst in der False Bay - die Südspitze Afrikas liegt nämlich noch etwas weiter südöstlich.
Es ist mega stürmisch hier, aber toll um Fotos zu machen und den "südlichsten Punkt" zu genießen.




Weiter geht's anschließend mit Bus und Zahnradbahn zum alten Leuchtturm und dann zurück nach Kapstadt. Am Abend fahren wir alle in Café Africa, wo ein original afrikanisches Menü gereicht wird.


Montag, 8. September 2014

17.Tag | Auf ins Großstadt-Gewusel

400km Fahrt liegen heute vor uns, um vom Hinterland in die Metropole Kapstadt zu gelangen. Wir fahren über Weinroute und durch süße kleine Städtchen mit wundervollen Bergpanoramen im Hintergrund. Mittagspause machen wir in Franschhoek und eine Weinprobe bei Boschendal in der Nähe von Stellenbosch.



Dank straffem Programm, jeweils nur kurzen Aufenthalten und unserem flinken Busfahren schaffen wir es tatsächlich noch, heute mit der Seilbahn auf den Tafelberg hochzufahren. Die sich über den Berg schiebenden Wolken sind von unten schon sehr beeindruckend, aber oben mitten in den Wolken zu stehen und das sich ständig ändernde Wetter zu fühlen ist einfach nur krass.






Wieder unten angekommen beziehen wir uns Hotel für die nächsten drei Nächte - das Park Inn - und gehen anschließend noch in der Long Street essen.

Sonntag, 7. September 2014

16.Tag | Abstecher nach Oudtshoorn

Heute morgen ist noch Zeit für einen Bummel durch die Waterfront von Knysna - ich nutze dies, um noch einmal ein paar T-Shirts zu kaufen - der Koffer war doch etwas sparsam gepackt... :) Dann geht's weiter - leider ... wieder eine schöne kleine Stadt und eine tolle Unterkunft, in der man auch noch einen weiteren Tag verbringen hätte können. Wir nähern uns so langsam Kapstadt und damit dem Ende der Reise. Kapstadt - für viele das Highlight der Tour. Mir hat die bisherige Tour durch kleine Städte, aber vor allem sehr vielfältigen Landschaften, so gut gefallen, ich weiß gar nicht so recht, ob ich mich auf die Metropole Kapstadt freuen will.

Kaum losgefahren halten wir an einem Aussichtspunkt an der Bucht des Kaaimans River. Und dort sehen wir mehrere Wale in unmittelbarer Strandnähe - da hätten wir uns ja die gestrige Whale-Watching-Tour sparen können. :)




Wir verlassen die grüne Garden Route und fahren wieder durch eine komplett andere, sehr schroffe Felslandschaft über den Outeniquapass in die Kleine Karoo, eine Halbwüstenlandschaft in den Hochebenen Südafrikas. Dort besichtigen wir eine Straußenfarm und erfahren, dass so ein Strauß nicht nur zu Straußensteak verarbeitet wird, sondern zu Handtaschen, Hundefutter, Staubwedeln, Karnevals-Kostümen und vielem mehr.




Am Nachmittag besichtigen wir die Cangoo Caves und wandern auf einer 60min Tour durch vier beeindruckend große Höhlenäume mit Skulpturen aus Stalagmiten und Stalaktiten, die uns unsere Höhlenführerin Liane als "Hochzeitsbett", "Kanzel", "Drum Base" oder "Orgel" vorstellt. An der "Drum Base" - einem Stalagnat (der Verbindung von Stalaktit und Stalagmit), trommelt uns Liane die südafrikanische Hymne und in der "Konzerthalle" singt sie für uns die erste Strophe von Ave Maria. *wow*.





Videomitschnitt von Anni.

Anschließend fahren wir wieder ein paar Kilometer zurück in das Städtchen Oudtshoorn und beziehen unsere Unterkunft KleinplaasResort. Wir genießen die Nachmittagssonne auf der Terrasse und werden anschließend mit einem weiteren Braai verwöhnt.

Samstag, 6. September 2014

15.Tag | Elephant Sanctuary, Whale Watching und traumhafte Inselwanderung

Zusammen mit Christine und Tina habe ich mich für den Ausflug zum Elephant Sanctuary entschieden, den wir heute auf dem Weg nach Plettenberg Bay machen. Unser Guide erzählt zunächst einige Fakten zu den Elefanten und der Herberge, dann bringen uns die Pfleger jeweils einen Elefanten. Alle Elefanten haben Fehlbildungen bzw. Verletzungen - z.B. fehlen einem die Stoßzähne, zweien fehlt ein Teil des Rüssels. Ich bekomme den Elefanten mit den fehlenden Stoßzähnen  und darf ihn am bzw. im Rüssel nehmen - ja, Elefanten greifen mit dem Rüsselende und so muss meine Hand darein. Echt feucht und zunächst komisch... Und so laufen wir ein kurzes Stück jeweils mit unserem Elefant zu einem Platz, wo uns die Pfleger alle Details zu den Elefanten erklären und auch vorführen. Sehr informativ und ein tolles Erlebnis.

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Mittags ist der optionale Ausflug Whale Watching dran. Gleich zu Beginn werden wir von einer großen Gruppe Delfinen umrundet und verfolgt. Später gibt's tatsächlich ein paar Wale zu sehen (Southern Right Whales bzw. Glattwale), auf Fotos werden das nur leider immer nur schwarze Flecken...




Am Nachmittag wandern durch eine grandiose Landschaft über die Robberg-Halbinsel, während sich vier von unserer Truppe über uns beim Tandem-Freefall aus 4.000m in die Tiefe stürzen.









Heutiges Etappenziel ist das Hotel The Graywood in Knysna. Abends gehen wir in der Knysna Waterfront essen.