Zusammen mit Christine und Tina habe ich mich für den Ausflug zum Elephant Sanctuary entschieden, den wir heute auf dem Weg nach Plettenberg Bay machen. Unser Guide erzählt zunächst einige Fakten zu den Elefanten und der Herberge, dann bringen uns die Pfleger jeweils einen Elefanten. Alle Elefanten haben Fehlbildungen bzw. Verletzungen - z.B. fehlen einem die Stoßzähne, zweien fehlt ein Teil des Rüssels. Ich bekomme den Elefanten mit den fehlenden Stoßzähnen und darf ihn am bzw. im Rüssel nehmen - ja, Elefanten greifen mit dem Rüsselende und so muss meine Hand darein. Echt feucht und zunächst komisch... Und so laufen wir ein kurzes Stück jeweils mit unserem Elefant zu einem Platz, wo uns die Pfleger alle Details zu den Elefanten erklären und auch vorführen. Sehr informativ und ein tolles Erlebnis.
Mittags ist der optionale Ausflug Whale Watching dran. Gleich zu Beginn werden wir von einer großen Gruppe Delfinen umrundet und verfolgt. Später gibt's tatsächlich ein paar Wale zu sehen (Southern Right Whales bzw. Glattwale), auf Fotos werden das nur leider immer nur schwarze Flecken...
Am Nachmittag wandern
durch eine grandiose Landschaft über die Robberg-Halbinsel, während sich vier von unserer Truppe über uns beim Tandem-Freefall aus 4.000m in die Tiefe stürzen.
Heutiges Etappenziel ist das Hotel The Graywood in Knysna. Abends gehen wir in der Knysna Waterfront essen.
Samstag, 6. September 2014
Freitag, 5. September 2014
14.Tag | Stadtrundfahrt und herrliche Wanderung
Da es gestern schon zu spät geworden ist, den Strand und das Meer zu genießen und wir heute direkt schon wieder auf der Garden Route weiterfahren, stehen einige von uns bewusst früher auf, um den Sonnenaufgang am Meer zu genießen oder eine Runde joggen zu gehen. Ich entscheide mich für einen Spaziergang am Meer bei Sonnenaufgang.
Nach dem Frühstück machen wir eine kurze Stadtrundfahrt durch Port Elizabeth mit kurzen Stopp am Donkin Reserve - einer kleine Grünanlage mit Skulpturen-Park und Ausblick über die Stadt, in der eine Steinpyramide an Elizabeth Donkin erinnert. Port Elizabeth ist mit knapp einer dreiviertel Millionen Einwohnern die fünftgrößte Stadt in Südafrika und mit seinem Hafen wirtschaftlicher Mittelpunkt der Provinz. Die Region um Port Elizabeth ist auch Schwerpunkt der südafrikanischen Autoindustrie und wird auch das „Detroit Südafrikas“ genannt. So haben sich in der Region die Autohersteller VW, General Motors, Ford, Continental, Johnson & Johnson und etliche andere Hersteller und Zulieferer angesiedelt. Leider wurden viele architektonische Fehler begangen - z.B. Schneisen von Verkehrsadern und Indestriekomplexen, die den Zugang zum Meer versperren - sodass auch hier einige Viertel verfallen.
Mittags fahren wir in den Tsitsikamma Garden Route Nationalpark und machen eine wunderschöne Wanderung über Felsen, Stege und Hängebrücken. Heute kommen wir schon gegen 14Uhr an unserer super schönen Unterkunft - dem Tstiskamma Village Inn - an, da einige von uns noch eine Treetop Canopy Tour oder Bungee Jumping machen wollen. Ich entscheide mich für ein gemütliches Kaffeekränzchen bei den Nachbarn.
Nach dem Frühstück machen wir eine kurze Stadtrundfahrt durch Port Elizabeth mit kurzen Stopp am Donkin Reserve - einer kleine Grünanlage mit Skulpturen-Park und Ausblick über die Stadt, in der eine Steinpyramide an Elizabeth Donkin erinnert. Port Elizabeth ist mit knapp einer dreiviertel Millionen Einwohnern die fünftgrößte Stadt in Südafrika und mit seinem Hafen wirtschaftlicher Mittelpunkt der Provinz. Die Region um Port Elizabeth ist auch Schwerpunkt der südafrikanischen Autoindustrie und wird auch das „Detroit Südafrikas“ genannt. So haben sich in der Region die Autohersteller VW, General Motors, Ford, Continental, Johnson & Johnson und etliche andere Hersteller und Zulieferer angesiedelt. Leider wurden viele architektonische Fehler begangen - z.B. Schneisen von Verkehrsadern und Indestriekomplexen, die den Zugang zum Meer versperren - sodass auch hier einige Viertel verfallen.
Mittags fahren wir in den Tsitsikamma Garden Route Nationalpark und machen eine wunderschöne Wanderung über Felsen, Stege und Hängebrücken. Heute kommen wir schon gegen 14Uhr an unserer super schönen Unterkunft - dem Tstiskamma Village Inn - an, da einige von uns noch eine Treetop Canopy Tour oder Bungee Jumping machen wollen. Ich entscheide mich für ein gemütliches Kaffeekränzchen bei den Nachbarn.
Donnerstag, 4. September 2014
13.Tag | Über Johannesburg nach Port Elizabeth
Heute fahren wir aus den Drakensbergen wieder nach Norden - gut 300km / 5 Stunden - um von Johannesburg wiederum knapp 2 Stunden nach Port Elizabeth zu fliegen und gut 1.000km zu "überspringen". Echt beeindruckend, wie riesig dieses Land ist...
In Port Elizabeth - dem Eingang zur Garden Route - wartet dann ein neuer Busfahrer auf uns, der uns die restlichen 800km zum Kap chauffieren wird. Am Abend erreichen wir schließlich unser Hotel The Kelway und gehen anschließend noch lecker Fisch essen - zu siebt mit 2 Flaschen gutem Weißwein, kostet das nur knapp 65€ - echt günstig (für uns).
Mittwoch, 3. September 2014
12.Tag | Volles Programm: Schulbesuch, Felszeichnungen, Wanderung und Grillabend
Heute steht ein weiteres Highlight auf dem Programm - der Besuch einer Schule in einem nahe gelegenen Zulu-Dorf. Nach kurzer Erklärung des Schulsystems durch die stellv. Schuldirektorin, unterbrechen wir zunächst den Unterricht einer älteren Klasse und es entwickelt sich schnell ein Frage-Antwort-Spiel. Thema ist zum Beispiel die letzte Fußball-WM :) Sehr erstaunt sind die Jugendlichen, dass wir in unserem alter noch keine Kinder haben - denn in Südafrika, sei dies mit 20 Jahren normal. Bemerkenswert für uns ist, dass einige Schüler einen Schulweg von bis zu 9km per Fuß zurück zulegen haben.
Danach präsentiert uns eine Klasse von Vorschülern ihr gelerntes Wissen (Tiere, Wochentage, Zahlen) - alles auf Englisch und Zulu - einfach nur süß!
Mittags zeigt uns Guide Elijah im Royal Natal National Park bei einem kurzen Spaziergang die 800 Jahre alten Felszeichnungen der Buschmänner und erklärt, wie der Park gepflegt wird (z.B. von Menschenhand gelegte Brände).
Am Nachmittag wandern wir vom Tugela River Parkplatz in Richtung Tugela Gorge am Amphitheater der Drakensberge - eine acht Kilometer lange, fast senkrechte Felswand, die 1000 Meter hoch ist. Leider schaffen wir es nicht bis zur Schlucht und müssen bei 5 von 7km umkehren, da wir einen straffen Zeitplan haben, um den Grillabend noch vorbereiten zu können.
Nach einem leckeren Braai (es gibt Lamm, Beef, Hähnchen, selbst gebackenes Brot, unmengen Salate, Kartoffeln) lassen wir den Abend in Haus Nr. 74 ausklingen. Die große Herausforderung ist heute: alle Lebensmittel und Getränke müssen aufgebraucht werden, denn morgen steht ein Inlandsflug nach Port Elizabeth an, und so verschenken wir noch so einiges an die Angestellten.
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