Da es gestern schon zu spät geworden ist, den Strand und das Meer zu genießen und wir heute direkt schon wieder auf der Garden Route weiterfahren, stehen einige von uns bewusst früher auf, um den Sonnenaufgang am Meer zu genießen oder eine Runde joggen zu gehen. Ich entscheide mich für einen Spaziergang am Meer bei Sonnenaufgang.
Nach dem Frühstück machen wir eine kurze Stadtrundfahrt durch Port Elizabeth mit kurzen Stopp am Donkin Reserve - einer kleine Grünanlage mit Skulpturen-Park und Ausblick über die Stadt, in der eine Steinpyramide an Elizabeth Donkin erinnert. Port Elizabeth ist mit knapp einer dreiviertel Millionen Einwohnern die fünftgrößte Stadt in Südafrika und mit seinem Hafen wirtschaftlicher Mittelpunkt der Provinz. Die Region um Port Elizabeth ist auch Schwerpunkt der südafrikanischen Autoindustrie und wird auch das „Detroit Südafrikas“ genannt. So haben sich in der Region die Autohersteller VW, General Motors, Ford, Continental, Johnson & Johnson und etliche andere Hersteller und Zulieferer angesiedelt. Leider wurden viele architektonische Fehler begangen - z.B. Schneisen von Verkehrsadern und Indestriekomplexen, die den Zugang zum Meer versperren - sodass auch hier einige Viertel verfallen.
Mittags fahren wir in den Tsitsikamma Garden Route Nationalpark und machen eine wunderschöne Wanderung über Felsen, Stege und Hängebrücken. Heute kommen wir schon gegen 14Uhr an unserer super schönen Unterkunft - dem Tstiskamma Village Inn - an, da einige von uns noch eine Treetop Canopy Tour oder Bungee Jumping machen wollen. Ich entscheide mich für ein gemütliches Kaffeekränzchen bei den Nachbarn.
Freitag, 5. September 2014
Donnerstag, 4. September 2014
13.Tag | Über Johannesburg nach Port Elizabeth
Heute fahren wir aus den Drakensbergen wieder nach Norden - gut 300km / 5 Stunden - um von Johannesburg wiederum knapp 2 Stunden nach Port Elizabeth zu fliegen und gut 1.000km zu "überspringen". Echt beeindruckend, wie riesig dieses Land ist...
In Port Elizabeth - dem Eingang zur Garden Route - wartet dann ein neuer Busfahrer auf uns, der uns die restlichen 800km zum Kap chauffieren wird. Am Abend erreichen wir schließlich unser Hotel The Kelway und gehen anschließend noch lecker Fisch essen - zu siebt mit 2 Flaschen gutem Weißwein, kostet das nur knapp 65€ - echt günstig (für uns).
Mittwoch, 3. September 2014
12.Tag | Volles Programm: Schulbesuch, Felszeichnungen, Wanderung und Grillabend
Heute steht ein weiteres Highlight auf dem Programm - der Besuch einer Schule in einem nahe gelegenen Zulu-Dorf. Nach kurzer Erklärung des Schulsystems durch die stellv. Schuldirektorin, unterbrechen wir zunächst den Unterricht einer älteren Klasse und es entwickelt sich schnell ein Frage-Antwort-Spiel. Thema ist zum Beispiel die letzte Fußball-WM :) Sehr erstaunt sind die Jugendlichen, dass wir in unserem alter noch keine Kinder haben - denn in Südafrika, sei dies mit 20 Jahren normal. Bemerkenswert für uns ist, dass einige Schüler einen Schulweg von bis zu 9km per Fuß zurück zulegen haben.
Danach präsentiert uns eine Klasse von Vorschülern ihr gelerntes Wissen (Tiere, Wochentage, Zahlen) - alles auf Englisch und Zulu - einfach nur süß!
Mittags zeigt uns Guide Elijah im Royal Natal National Park bei einem kurzen Spaziergang die 800 Jahre alten Felszeichnungen der Buschmänner und erklärt, wie der Park gepflegt wird (z.B. von Menschenhand gelegte Brände).
Am Nachmittag wandern wir vom Tugela River Parkplatz in Richtung Tugela Gorge am Amphitheater der Drakensberge - eine acht Kilometer lange, fast senkrechte Felswand, die 1000 Meter hoch ist. Leider schaffen wir es nicht bis zur Schlucht und müssen bei 5 von 7km umkehren, da wir einen straffen Zeitplan haben, um den Grillabend noch vorbereiten zu können.
Nach einem leckeren Braai (es gibt Lamm, Beef, Hähnchen, selbst gebackenes Brot, unmengen Salate, Kartoffeln) lassen wir den Abend in Haus Nr. 74 ausklingen. Die große Herausforderung ist heute: alle Lebensmittel und Getränke müssen aufgebraucht werden, denn morgen steht ein Inlandsflug nach Port Elizabeth an, und so verschenken wir noch so einiges an die Angestellten.
Dienstag, 2. September 2014
11.Tag | Nach Westen in die Drakensberge
Am Morgen erledigen wir noch den offenen Programmpunkt von gestern und befahren die Aussichtsplattform des Bogens vom Moses-Mabhida-Stadion. Hier gibt es eine tolle Aussicht auf die Stadt und das Meer - perfekt für eine Fotosession.
Anschließend verlassen wir Durban und fahren nach Westen in die Drakensberge. Diese sind das höchste Gebirge Südafrikas (höchste Erhebung 3.482m), bestehen weitgehend aus basaltartigen Gesteinen und werden wegen ihrer zahlreichen Schluchten, Kämme, Höhlen, Überhänge sowie Zinnen von den Zulus uKhahlamba (deutsch: „Wand der aufgestellten Speere“) genannt. Die hohe Bergkette bildet den östlichen Abschluss des südafrikanischen Binnenhochlands und gleichzeitig die natürliche Grenze von KwaZulu-Natal und Lesotho. Vom nordöstlichen Mpumalanga an der Panorama Route bis in die Provinz Ostkap erstreckt sie sich über etwa 1.000 Kilometer in Nord-Süd-Richtung!
Einen Zwischenstopp machen wir noch in Howick, um für das Braai am folgenden Tag einzukaufen sowie für einen Fotostop an den Howick Falls - einem 119m hohen Wasserfall des Mngeni River.
Am Nachmittag erreichen wir den Fuße des Royal-Natal-Nationalparks und beziehen unsere Unterkunft - das Three Cities Alpine Heath Resort - für die nächsten zwei Tage.
Anschließend machen wir nach eine kleinere Wanderung (Karte auf Google Maps) zu einem kleinen Wasserfall und erleben einen tollen Sonnenuntergang kurz vor Rückkehr ins Resort.
Anschließend verlassen wir Durban und fahren nach Westen in die Drakensberge. Diese sind das höchste Gebirge Südafrikas (höchste Erhebung 3.482m), bestehen weitgehend aus basaltartigen Gesteinen und werden wegen ihrer zahlreichen Schluchten, Kämme, Höhlen, Überhänge sowie Zinnen von den Zulus uKhahlamba (deutsch: „Wand der aufgestellten Speere“) genannt. Die hohe Bergkette bildet den östlichen Abschluss des südafrikanischen Binnenhochlands und gleichzeitig die natürliche Grenze von KwaZulu-Natal und Lesotho. Vom nordöstlichen Mpumalanga an der Panorama Route bis in die Provinz Ostkap erstreckt sie sich über etwa 1.000 Kilometer in Nord-Süd-Richtung!
Einen Zwischenstopp machen wir noch in Howick, um für das Braai am folgenden Tag einzukaufen sowie für einen Fotostop an den Howick Falls - einem 119m hohen Wasserfall des Mngeni River.
Am Nachmittag erreichen wir den Fuße des Royal-Natal-Nationalparks und beziehen unsere Unterkunft - das Three Cities Alpine Heath Resort - für die nächsten zwei Tage.
Anschließend machen wir nach eine kleinere Wanderung (Karte auf Google Maps) zu einem kleinen Wasserfall und erleben einen tollen Sonnenuntergang kurz vor Rückkehr ins Resort.
Montag, 1. September 2014
10.Tag | Durban - Großstadt am Indischen Ozean
Heute reisen wir nach Süden in die mit 3,5 Millionen Einwohner nach Johannesburg und Kapstadt drittgrößte Stadt Südafrikas. Auf der Fahrt erzählt Guide Chris, dass Durban - wie alle größeren Städte - in bestimmten Gegenden und ab bestimmten Zeiten, ein etwas gefährlicheres Pflaster sein soll und man die üblichen Vorsichtsmaßnahmen einhalten sollte (in Gruppen unterwegs sein, Wertsachen im Hotel einschließen, Problemgegenden meiden etc.).
Die Anreise zum Durban Beach Hotel verlängern wir mit einer kleinen Stadtrundfahrt und machen folgende kurze Stopps:
1.) Moses-Mabhida-Stadion - bei dem wir eigentlich den Bogen befahren wollen; aufgrund von Bauarbeiten wird das aber auf morgen verschoben
2.) das Rathaus, das sich an der City Hall von Belfast (Nordirland) orientiert
3.) an der Vasco Da Gama Clock
4.) Queens Market mit Besuch eines Gewürzladens mit deutschsprechendem Verkäufer, bei dem ich eine "Schwiegermutter-Töter"-"Brennt zweimal"-Chilisoße und zwei afrikanische Gewürzmischungen kaufe
Das Hotel ist etwas in die Jahre gekommen, liegt aber direkt am Indischen Ozean mit einer tollen Aussicht. Der Indische Ozean musste auf jeden Fall auch im südafrikanischen Winter angebadet werden! :) Nachmittags traue ich mich mit Diana und Christine doch etwas weiter in die Problemzone (ist schon etwas komisch, wenn man auf einmal als einziger Weißer auf der Straße unterwegs ist), wo sich Diana Rastas flechten lässt. Abends fahren wir noch in die Florida-Street - die etwas bessere Gegend zum Ausgehen - und gehen in Grüppchen etwas essen.
Ansonsten ist die Stadt aber kein Highlight für mich - dies bleiben die Safaris und die vielfältigen bisher gesehen Landschaften.
Die Anreise zum Durban Beach Hotel verlängern wir mit einer kleinen Stadtrundfahrt und machen folgende kurze Stopps:
1.) Moses-Mabhida-Stadion - bei dem wir eigentlich den Bogen befahren wollen; aufgrund von Bauarbeiten wird das aber auf morgen verschoben
2.) das Rathaus, das sich an der City Hall von Belfast (Nordirland) orientiert
3.) an der Vasco Da Gama Clock
4.) Queens Market mit Besuch eines Gewürzladens mit deutschsprechendem Verkäufer, bei dem ich eine "Schwiegermutter-Töter"-"Brennt zweimal"-Chilisoße und zwei afrikanische Gewürzmischungen kaufe
Das Hotel ist etwas in die Jahre gekommen, liegt aber direkt am Indischen Ozean mit einer tollen Aussicht. Der Indische Ozean musste auf jeden Fall auch im südafrikanischen Winter angebadet werden! :) Nachmittags traue ich mich mit Diana und Christine doch etwas weiter in die Problemzone (ist schon etwas komisch, wenn man auf einmal als einziger Weißer auf der Straße unterwegs ist), wo sich Diana Rastas flechten lässt. Abends fahren wir noch in die Florida-Street - die etwas bessere Gegend zum Ausgehen - und gehen in Grüppchen etwas essen.
Ansonsten ist die Stadt aber kein Highlight für mich - dies bleiben die Safaris und die vielfältigen bisher gesehen Landschaften.
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