Am Morgen erledigen wir noch den offenen Programmpunkt von gestern und befahren die Aussichtsplattform des Bogens vom Moses-Mabhida-Stadion. Hier gibt es eine tolle Aussicht auf die Stadt und das Meer - perfekt für eine Fotosession.
Anschließend verlassen wir Durban und fahren nach Westen in die Drakensberge. Diese sind das höchste Gebirge Südafrikas (höchste Erhebung 3.482m), bestehen weitgehend aus basaltartigen Gesteinen und werden wegen ihrer zahlreichen Schluchten, Kämme, Höhlen, Überhänge sowie Zinnen von den Zulus uKhahlamba (deutsch: „Wand der aufgestellten Speere“) genannt. Die hohe Bergkette bildet den östlichen Abschluss des südafrikanischen Binnenhochlands und gleichzeitig die natürliche Grenze von KwaZulu-Natal und Lesotho. Vom nordöstlichen Mpumalanga an der Panorama Route bis in die Provinz Ostkap erstreckt sie sich über etwa 1.000 Kilometer in Nord-Süd-Richtung!
Einen Zwischenstopp machen wir noch in Howick, um für das Braai am folgenden Tag einzukaufen sowie für einen Fotostop an den Howick Falls - einem 119m hohen Wasserfall des Mngeni River.
Am
Nachmittag erreichen wir den Fuße des Royal-Natal-Nationalparks und beziehen unsere Unterkunft - das
Three Cities Alpine Heath Resort - für die nächsten zwei Tage.
Anschließend machen wir nach eine kleinere Wanderung (Karte auf Google Maps) zu einem kleinen Wasserfall und erleben einen tollen Sonnenuntergang kurz vor Rückkehr ins Resort.
Dienstag, 2. September 2014
Montag, 1. September 2014
10.Tag | Durban - Großstadt am Indischen Ozean
Heute reisen wir nach Süden in die mit 3,5 Millionen Einwohner nach Johannesburg und Kapstadt drittgrößte Stadt Südafrikas. Auf der Fahrt erzählt Guide Chris, dass Durban - wie alle größeren Städte - in bestimmten Gegenden und ab bestimmten Zeiten, ein etwas gefährlicheres Pflaster sein soll und man die üblichen Vorsichtsmaßnahmen einhalten sollte (in Gruppen unterwegs sein, Wertsachen im Hotel einschließen, Problemgegenden meiden etc.).
Die Anreise zum Durban Beach Hotel verlängern wir mit einer kleinen Stadtrundfahrt und machen folgende kurze Stopps:
1.) Moses-Mabhida-Stadion - bei dem wir eigentlich den Bogen befahren wollen; aufgrund von Bauarbeiten wird das aber auf morgen verschoben
2.) das Rathaus, das sich an der City Hall von Belfast (Nordirland) orientiert
3.) an der Vasco Da Gama Clock
4.) Queens Market mit Besuch eines Gewürzladens mit deutschsprechendem Verkäufer, bei dem ich eine "Schwiegermutter-Töter"-"Brennt zweimal"-Chilisoße und zwei afrikanische Gewürzmischungen kaufe
Das Hotel ist etwas in die Jahre gekommen, liegt aber direkt am Indischen Ozean mit einer tollen Aussicht. Der Indische Ozean musste auf jeden Fall auch im südafrikanischen Winter angebadet werden! :) Nachmittags traue ich mich mit Diana und Christine doch etwas weiter in die Problemzone (ist schon etwas komisch, wenn man auf einmal als einziger Weißer auf der Straße unterwegs ist), wo sich Diana Rastas flechten lässt. Abends fahren wir noch in die Florida-Street - die etwas bessere Gegend zum Ausgehen - und gehen in Grüppchen etwas essen.
Ansonsten ist die Stadt aber kein Highlight für mich - dies bleiben die Safaris und die vielfältigen bisher gesehen Landschaften.
Die Anreise zum Durban Beach Hotel verlängern wir mit einer kleinen Stadtrundfahrt und machen folgende kurze Stopps:
1.) Moses-Mabhida-Stadion - bei dem wir eigentlich den Bogen befahren wollen; aufgrund von Bauarbeiten wird das aber auf morgen verschoben
2.) das Rathaus, das sich an der City Hall von Belfast (Nordirland) orientiert
3.) an der Vasco Da Gama Clock
4.) Queens Market mit Besuch eines Gewürzladens mit deutschsprechendem Verkäufer, bei dem ich eine "Schwiegermutter-Töter"-"Brennt zweimal"-Chilisoße und zwei afrikanische Gewürzmischungen kaufe
Das Hotel ist etwas in die Jahre gekommen, liegt aber direkt am Indischen Ozean mit einer tollen Aussicht. Der Indische Ozean musste auf jeden Fall auch im südafrikanischen Winter angebadet werden! :) Nachmittags traue ich mich mit Diana und Christine doch etwas weiter in die Problemzone (ist schon etwas komisch, wenn man auf einmal als einziger Weißer auf der Straße unterwegs ist), wo sich Diana Rastas flechten lässt. Abends fahren wir noch in die Florida-Street - die etwas bessere Gegend zum Ausgehen - und gehen in Grüppchen etwas essen.
Ansonsten ist die Stadt aber kein Highlight für mich - dies bleiben die Safaris und die vielfältigen bisher gesehen Landschaften.
Sonntag, 31. August 2014
9.Tag | Bootstour und Indischer Ozean
Vormittags fahren wir von Hluhluwe weiter nach St.Lucia, machen im iSimangaliso Wetland Park zunächst eine Bootstour und anschließend eine Wanderung am Jabula-Beach zur Flussmündung des St.Lucia Rivier. Hippos gibt's reichlich zu sehen. Insgesamt ist das Wetter heute sehr wechselhaft - Regen, Sonne und viiiel Wind, aber das Wasser des Indischen Ozean ist an den Füßen sehr angenehm - morgen fahren wir weiter nach Durban - da steht baden im Indischen Ozean als Option im Programmheft - mal schauen ob das was wird. :)
Heutige Unterkunft ist das Elephant Lake Inn im kleinen Städtchen St.Lucia - ein Hotel in dem schon öfters Hippos im Pool geplantscht haben sollen. Diesmal leider nicht.
Heutige Unterkunft ist das Elephant Lake Inn im kleinen Städtchen St.Lucia - ein Hotel in dem schon öfters Hippos im Pool geplantscht haben sollen. Diesmal leider nicht.
Samstag, 30. August 2014
8.Tag | Zulu-Kultur und Safari-Pirschfahrt
Heute war (wieder) ein unglaublich beeindruckender Tag mit erhöhter Bilder-Ausbeute.
Vormittags fahren wir in ein nahegelegenes Zulu-Dorf, um zu erkunden, wie noch immer viele Zulus heute leben. Hmmdu, ein Dorfbewohner und für diesen Ausflug unser Guide, trifft uns am Bus. Ein ordentlicher Fußmarsch bergauf bei Sandsturm liegt vor uns, aber zunächst werden wir von einigen einheimischen Kindern umzingelt und belagert. Angekommen bei der Zulu-Familie, besichtigen wir deren Heim - ein kleines Dorf aus 4-5 Rundhütten. In der Küchen-Rundhütte sitzt die Familie, bereitet den Maisbrei über offenem Feuer zu und die Großmutter flechtet Strohmatten. Für eine Strohmatte würde sie eine Woche benötigen und verkauft diese für 150 Rand (10€) auf dem Markt. Weiteres Einkommen erhält die Familie durch Verkäufe (Eier, Hühner etc.) sowie staatliche Förderungen für jedes Kind. Einem Kind in Südafrika wird der Schulbesuch durch den Staat ermöglicht, es erhält eine Uniform, die Schulbücher und ein warmes Essen. Leider gelingt aber vielen Jugendlichen nach ihrer Schulausbildung nicht der Sprung in ein gehobeneres Leben. Einerseits sei die weitere Ausbildung zu teuer, andererseits müssten die Kinder dafür in die weit entfernte Stadt und damit ihre Familien alleine lassen. Somit kämpfen sich viele Menschen in einem Land mit hoher Arbeitslosigkeit mit Gelegenheitsjobs durch das Leben...
Die Zulu-Männer sind übrigens noch immer für die Ernährung der Familie zuständig. So kann es durchaus sein, dass der Mann tagelang in den Bergen auf Jagd unterwegs ist, wissend, dass seine Familie hungrig zu Hause wartet. Kommt er erfolgreich zurück, erwarten ihn die Frauen mit selbstgebrautem Bier. Auch hier hält aber der Fortschritt Einzug: Stromleitungen wurden schon bis ins Dorf verlegt, es fließe aber noch kein Strom; in den Dörfer gibt es "Community-Treffpunkte" - Container von den Mobilfunkanbietern mit Zugang zum Internet.
Am Nachmittag geht es noch einmal auf Safari-Pirschfahrt - diesmal im ältesten 96000 Hektor großen Hluhluwe-Umfolozi-Wildreservat. Wie im Krüger National Park kann man hier mit etwas Glück auf die Big-Five (Nashörner, Elefanten, Löwen, Büffel und Leoparden ) treffen, die Landschaft ist aber eine komplett andere. Die von einem Fluss durchzogene Hügel- bzw. Berglandschaft des Wildparks repräsentiert ein Stück ursprüngliche afrikanische Savanne. Neben den "Big Five" kann man Giraffen, Zebras, Impalas, Gnus, Hyänen, Wildhunde, Flusspferde, Krokodile sowie eine Vielzahl anderer Wildtiere beobachten. Super windig ist es heute und so sitzen wir in der ersten Reihe am Ende in circa 4-5 Wolldecken eingemummelt :)
Unterkunft ist heute noch einmal die Lodge "Zulu Nyala Heritage" im Busch in Hluhluwe.
Vormittags fahren wir in ein nahegelegenes Zulu-Dorf, um zu erkunden, wie noch immer viele Zulus heute leben. Hmmdu, ein Dorfbewohner und für diesen Ausflug unser Guide, trifft uns am Bus. Ein ordentlicher Fußmarsch bergauf bei Sandsturm liegt vor uns, aber zunächst werden wir von einigen einheimischen Kindern umzingelt und belagert. Angekommen bei der Zulu-Familie, besichtigen wir deren Heim - ein kleines Dorf aus 4-5 Rundhütten. In der Küchen-Rundhütte sitzt die Familie, bereitet den Maisbrei über offenem Feuer zu und die Großmutter flechtet Strohmatten. Für eine Strohmatte würde sie eine Woche benötigen und verkauft diese für 150 Rand (10€) auf dem Markt. Weiteres Einkommen erhält die Familie durch Verkäufe (Eier, Hühner etc.) sowie staatliche Förderungen für jedes Kind. Einem Kind in Südafrika wird der Schulbesuch durch den Staat ermöglicht, es erhält eine Uniform, die Schulbücher und ein warmes Essen. Leider gelingt aber vielen Jugendlichen nach ihrer Schulausbildung nicht der Sprung in ein gehobeneres Leben. Einerseits sei die weitere Ausbildung zu teuer, andererseits müssten die Kinder dafür in die weit entfernte Stadt und damit ihre Familien alleine lassen. Somit kämpfen sich viele Menschen in einem Land mit hoher Arbeitslosigkeit mit Gelegenheitsjobs durch das Leben...
Die Zulu-Männer sind übrigens noch immer für die Ernährung der Familie zuständig. So kann es durchaus sein, dass der Mann tagelang in den Bergen auf Jagd unterwegs ist, wissend, dass seine Familie hungrig zu Hause wartet. Kommt er erfolgreich zurück, erwarten ihn die Frauen mit selbstgebrautem Bier. Auch hier hält aber der Fortschritt Einzug: Stromleitungen wurden schon bis ins Dorf verlegt, es fließe aber noch kein Strom; in den Dörfer gibt es "Community-Treffpunkte" - Container von den Mobilfunkanbietern mit Zugang zum Internet.
Am Nachmittag geht es noch einmal auf Safari-Pirschfahrt - diesmal im ältesten 96000 Hektor großen Hluhluwe-Umfolozi-Wildreservat. Wie im Krüger National Park kann man hier mit etwas Glück auf die Big-Five (Nashörner, Elefanten, Löwen, Büffel und Leoparden ) treffen, die Landschaft ist aber eine komplett andere. Die von einem Fluss durchzogene Hügel- bzw. Berglandschaft des Wildparks repräsentiert ein Stück ursprüngliche afrikanische Savanne. Neben den "Big Five" kann man Giraffen, Zebras, Impalas, Gnus, Hyänen, Wildhunde, Flusspferde, Krokodile sowie eine Vielzahl anderer Wildtiere beobachten. Super windig ist es heute und so sitzen wir in der ersten Reihe am Ende in circa 4-5 Wolldecken eingemummelt :)
Unterkunft ist heute noch einmal die Lodge "Zulu Nyala Heritage" im Busch in Hluhluwe.
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